Abschied von Herrn Hansen: Am Athe sagt man „Tschüss“

Jedes Jahr kommen neue Lehrer, Schüler und andere Mitarbeiter an das Athenaeum. Doch irgendwann wird es auch Zeit, wieder Abschied zu nehmen. Nun ist es mal wieder so weit. Nach diesem Halbjahr wird uns Herr Hansen verlassen. Er war sowohl Schüler als auch Lehrer am Athe. Es ist also bereits der zweite Abschied vom Athe. Wir haben ihn gebeten, uns noch einige Fragen zu beantworten, sodass wir die Zeit am Athenaeum noch einmal Revue passieren lassen und euch einen Einblick des Erdkunde- und Sportlehrers über seine Erfahrungen an dieser Schule bieten können. Wir bedanken uns für Ihre Zeit an unserer Schule und wünschen Ihnen viel Glück auf Ihren weiteren Weg, Herr Hansen! In Hamburg und am Athe sagt man: Tschüss! Und wer weiß: Aller guten Dinge sind schließlich drei…

Wie sind Sie zum Athenaeum gekommen?
Volker Hansen: „Das erste Mal 1971 als Schüler und dann 2004 als Studienrat. Nach einem Gewährleitungsvertrag an der Hauptschule Thuner Straße bekam ich die Zuweisung ans Athenaeum.“

Wie war Ihr erster Eindruck vom Athe?
„Der von 1971 war schon toll. Riesig, schlaue Leute, es war schon beeindruckend.“

Wie sah für Sie ein typischer Arbeitstag am Athe aus?
„Normalerweise ist der Wechsel zwischen Erdkunde und Sport immer mit Aufräumen und Umziehen verbunden. Ansonsten sind die Unterrichtsstunden in Erdkunde relativ entspannt. Dort gibt es keine Verletzungsgefahr. Mir macht der Unterricht immer viel Spaß, den Schülern gelegentlich auch.“

Was hat Ihnen in Ihrer Zeit hier am meisten gefallen?
„Das zu größten Teilen sehr gute Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern.“

Was nehmen Sie aus ihrer Zeit hier mit?
„Schule ist nicht das echte Leben, in unserer Spezialwelt ticken die Uhren anders. Deswegen nehme ich eher lieber nichts mit, sonst kommt es noch zur Zeitverwirrung.“

Was ist Ihr Lieblingsort am Athe?
„E002, kühl, groß und mit gutem Blick auf den Hof.“

Gab es ein besonderes Ereignis während Ihrer Zeit hier, das Ihnen in Erinnerung geblieben ist und wovon Sie erzählen möchten?
„Die Kursfahrt mit dem Tutorat auf dem Ijsselmeer. Frau Buse war immer früh wach und der Kaffee schon fertig, der Kurs hat alles souverän selbständig organisiert und ich war einfach nur Passagier. Herrlich! Danke auch an den Skipper und seinen Bootsmann.“

Was werden Sie an Ihrem letzten Tag am Athe unternehmen?
„Alice Cooper hören, Bratwurst essen und dann Tschüss sagen. Aufgeräumt habe ich schon im Januar.“

Was für Pläne haben Sie für die Zukunft?
„Haus, Hund, Garten, alle brauchen mal wieder eine Grundüberholung. Weitere Pläne sind noch nicht gemacht.“

Interview: Julius Birkholz

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