Athe-Rückspiegel: Der Weg unserer Floorballer nach Berlin
Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin. Dieser Klassiker aus dem Fußball-DFB-Pokal wird gerne auch bei Jugend trainiert für Olympia genutzt – wenn er auch für die wenigsten Mannschaften zutrifft, weil er gleichzusetzen ist mit einer Qualifikation für das Bundesfinale. Unsere Athe-Mixed-Mannschaften der U16 und U18 unter der Leitung von Andreas Heydasch durften in diesem Jahr nach Berlin gefahren – und werden diese Reise immer in Erinnerung behalten. Wir haben den Weg in die Bundeshauptstadt für euch nachgezeichnet.
Bezirksfinale
Beim Bezirksfinale des Floorball-Schulcups am 12. Februar im Vincent-Lübeck-Gymnasium starteten in drei Altersklassen Teams des Athenaeums.
U14
Jonathan Vahle 7b (2013), Nico Krüger 7d (2013), Noah Amos 6a (2013), Nick Neumann 6a (2013), Maxim Kubin 6a (2013), Ivan Chikho 6a (2014), Marieke Goldhammer 7a (2013), Louisa Dittmer 7a (2013), Neyla Anuali 7d (2013), Levke Franzki 5b (2015), Charlotte Meifort 5b (2015), Janne Petersen 5b (2014).
Die spontan zusammengewürfelte Mannschaft ohne Vereinsspieler, bestehend aus sechs Jungen der Feldhockey-AG sowie jeweils drei sportbegeisterten Mädchen aus dem 7. und dem 5. Jahrgang belegte fast schon sensationell den 3. Platz (von 9 Mannschaften). Unter anderem wurde im Viertelfinale die favorisierte Oberschule Harsefeld mit 1:0 geschlagen. Mit dem 3. Platz wurde die Qualifikation für die weiteren Runden allerdings knapp verpasst.
U16
Levin Somfleth 9d (2011), Onno Bohl 9d (2011), Anton Frieling 9c (2011), Niilo Dapp 9c (2011), Moritz Burmeister 9a (2011), Sophia Reuter 8fl (2011), Amelie Steffens 9d (2011), Johanna Kleinpeter 9d (2011), Nele Beuck 8fl (2012), Sientje Schmidt 9a (2011).
Die erfolgreiche U16-Mannschaft mit den starken 2011er-Jahrgängen aus dem 9. Jahrgang, die in den letzten drei Jahren bereits zweimal beim Bundesfinale in Berlin vertreten waren, erreichte beim Bezirksfinale erneut den 1. Platz (von 10 Mannschaften). Mit sechs Siegen in sechs Spielen und einem Torverhältnis von 31:5 setzte sich das Team souverän durch. Das Finale wurde mit 2:1 nach Verlängerung gegen die Oberschule Jesteburg gewonnen.
U18
Jonas Raddatz 10fl (2010), Glen Spiller 9d (2010), Bennett Gizycki 10fl (2010), Laurenz Gizycki 10fl (2010), Tammo Goldhammer 10fl (2010), Greta Pauli 10fl (2010), Nike Kluthe-Janssen 10fl (2010), Liv Kluthe-Janssen 10m (2010), Carolin Böger 10fs3 (2010), Sophia Böger 10fs3 (2010), Pia Quast 10m (2010).
Die Mannschaft mit zwei Vereinsspielern sowie acht Spielerinnen und Spielern, die im vergangenen Jahr Feldhockey gespielt hatten, erreichte einen starken 2. Platz von 6 Mannschaften. Dank einer hervorragenden Defensivleistung blieb das Team in drei Spielen sogar ohne Gegentor.
U18
Jonas Raddatz 10fl (2010), Glen Spiller 9d (2010), Bennett Gizycki 10fl (2010), Laurenz Gizycki 10fl (2010), Tammo Goldhammer 10fl (2010), Greta Pauli 10fl (2010), Nike Kluthe-Janssen 10fl (2010), Liv Kluthe-Janssen 10m (2010), Carolin Böger 10fs3 (2010), Sophia Böger 10fs3 (2010), Pia Quast 10m (2010).
Die Mannschaft mit zwei Vereinsspielern sowie acht Spielerinnen und Spielern, die im vergangenen Jahr Feldhockey gespielt hatten, erreichte einen starken 2. Platz von 6 Mannschaften. Dank einer hervorragenden Defensivleistung blieb das Team in drei Spielen sogar ohne Gegentor.
Landesfinale
Weiter ging es am 12. März für die U16 und die U18 beim Landesfinale im Vincent-Lübeck-Gymnasium.
Die U16-Mannschaft blieb auch beim Landesfinale ungeschlagen. Mit drei Siegen und zwei Unentschieden blieb das Team zwar ohne Niederlage, blieb letztlich jedoch etwas hinter den hohen Erwartungen zurück und musste sich am Ende mit dem etwas enttäuschenden 2. Platz zufriedengeben. Besonders bitter war eine in den letzten 90 Sekunden verspielte 2:0-Führung gegen die Realschule Misburg. Da nicht alle 16 Bundesländer zum Bundesfinale anreisen wollten, reichte der 2. Platz am Ende glücklicherweise dennoch zur Qualifikation für das Bundesfinale in Berlin.
Die U18-Mannschaft erreichte mit zwei Siegen und einem Unentschieden einen hervorragenden 3. Platz. Besonders hervorzuheben ist, dass gleich fünf Mädchen aufgrund des Norwegen-Austauschs ausfielen und Lena Krause, Lina Berang sowie Sofia Odenbach aus der 10fs2 als Ersatzspielerinnen aushalfen. Lediglich die mit mehreren Vereinsspielern besetzten Mannschaften aus Lilienthal und Hannover waren zu stark. Da auch hier nicht alle 16 Bundesländer zum Bundesfinale anreisen wollten und die Schule aus Hannover aufgrund von Klassenfahrten ihre Teilnahme absagen musste, reichte dieser 3. Platz schließlich ebenfalls zur unerwarteten Qualifikation für das Bundesfinale in Berlin.
Bundesfinale in Berlin
Das Bundesfinale fand am 11. und 12. Juni in Berlin statt. Die Anreise erfolgte am Montagmorgen mit dem ICE, und es ging direkt in die Halle.
Die U16-Mannschaft erwischte eine schwere Vorrundengruppe, in der mit Berlin und Sachsen sowohl der spätere Zweitplatzierte als auch der spätere Viertplatzierte warteten. Mit 2:5 und 2:3 zeigte sich das Team dennoch auf Augenhöhe und lieferte in diesen beiden verlorenen Spielen rückblickend vermutlich seine beste Turnierleistung ab. Unter dem Frust, die angestrebte Top-8-Platzierung bereits verspielt zu haben, litt anschließend leider das Zusammenspiel, sodass auch das dritte Gruppenspiel mit 0:1 verloren ging. Als Gruppenletzter ging es zurück ins Hotel. Nach etwas zu wenig Schlaf verlor das Team am zweiten Tag auch das Zwischenrundenspiel gegen Nordrhein-Westfalen mit 2:3. In den Platzierungsspielen um die Plätze 13 bis 16 konnten schließlich noch zwei überzeugende Siege gegen NRW II mit 4:0 und Berlin II mit 2:0 eingefahren und das Turnier auf Platz 13 beendet werden.
Die U18-Mannschaft präsentierte sich auch beim Bundesfinale besonders defensiv stark und erkämpfte sich in der Vorrundengruppe zwei Unentschieden: ein 3:3 gegen Baden-Württemberg und ein 1:1 gegen Hessen. Gegen den späteren Sieger aus Sachsen-Anhalt war unser Team beim 1:5 allerdings chancenlos, beendete die Vorrunde jedoch auf Platz 3. Am zweiten Tag wartete im Achtelfinale mit Schleswig-Holstein ein weiteres Top-3-Team, das uns bei der 0:7-Niederlage eine Lehrstunde erteilte. In der Zwischenrunde folgten zwei weitere Unentschieden gegen Berlin und Schleswig-Holstein II. Im Platzierungsspiel um Platz 11/12 kam es zu einem weiteren Duell mit der Schule aus Hessen. Während man sich am Montag noch mit 1:1 getrennt hatte, gelang diesmal ein überzeugender 4:1-Sieg, der Platz 11 sicherte.
Als besonderes Highlight der Fahrt bleibt sicherlich der Besuch des Berliner Olympiastadions am Montagabend in Erinnerung.
Herr Heydasch: „Ich möchte mich bei allen 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmern für den Kampfgeist und die Emotionen in der Halle bedanken. Bei den beiden älteren Mannschaften gilt mein besonderer Dank außerdem dafür, den langen Weg vom Bezirksfinale im Februar bis zum Bundesfinale im Juni mitgegangen zu sein. Ebenso danke ich für die sehr angenehme Atmosphäre während der Berlin-Fahrt.“
protokolliert von Andreas Heydasch