Athe-Rückspiegel: Erstwählerforum im Stadeum
Eine überfüllte Halle im Stadeum, unterschiedliche Parteistände, Banner mit verschiedenen Partei-Logos und deren Wahlsprüche. Aufgeregtes Gemurmel über politische Themengebiete. Statt in die Schule ging es am 2. Juni für den gesamten 10. und 11. Jahrgang ins Stadeum zu einer politischen Veranstaltung. Das sogenannte „Erstwählerforum“ diente als Informationsveranstaltung im Bereich der Kommunalpolitik. Denn jeder, der am 13. September sechzehn Jahre alt und damit wahlberechtigt ist, darf seine Stimme für einen Kandidaten bzw. eine Partei abgeben. Da die diesjährige Kommunalwahl für den Großteil der Teilnehmer die erste Wahl auf Kommunalebene darstellt, entstand auch der Name „Erstwählerforum“ für besagtes Projekt. Organisiert wurde die Veranstaltung von den Schülervertretungen mehrerer Stader Schulen. Maßgeblich beteiligt war so auch die SV des Athes, die durch Joshua Grießbach, Jack Ruder und Sientje Schmidt vertreten wurde.
Im Vorfeld hat jeder der Teilnehmer drei mögliche Themengebiete gewählt, mit denen er sich im Rahmen des Erstwählerforums beschäftigen wollte. Zwei dieser Themen wurden jedem schlussendlich zugeteilt. Möglich waren die Themen Klimapolitik, Infrastruktur, öffentliche Sicherheit und Ordnung, Wirtschaft, Soziales sowie Bildung. Zunächst gab es eine Einführung ins Thema und Informationen zu dem Ablauf von Kommunalwahlen. Zudem bestand noch die Gelegenheit, sich zwischen den Debatten an Ständen verschiedener Parteien zu informieren. Anwesend waren sowohl die SPD, CDU, Die Grünen, Die Linke und FDP als auch die Freien Wähler, das BSW und die AfD. Auch manche Jugendorganisationen besagter Parteien waren vertreten, so beispielsweise die JuSOs und die Junge Union. Ausgehändigt wurden unter anderem Flyer und Werbegeschenke zum Mitnehmen. Die Grünen und Volt verteilten Sticker, während es bei der Jungen Union sogar Popcorn gab und die SPD Gummibärchen ausgab.
Mein persönlicher Eindruck war sehr positiv, ich mochte es sehr, mit Vertretern unterschiedlicher Parteien ins Gespräch kommen und mich über deren politischen Ziele und Interessen auszutauschen. Zudem befand ich das Projekt als sehr gut organisiert und es wurde klar deutlich, dass sich viel Mühe beim Planen der Veranstaltung gegeben wurde. Vor allem war es spannend, Debatten zu unterschiedlichen Themen zu hören, beispielsweise beim Thema Wirtschaft gab es angeregte Diskussionen. Insgesamt stellte das Erstwählerforum eine tolle Möglichkeit dar, um sich umfassend über Themen auf der Ebene der Kommunalpolitik zu informieren und guter Einblick in die Interessen der jeweiligen Parteien zu bekommen.
von Stine Corleis