Neu am Athe: Referendar Alexander Baum

Steckbrief

Name: Alexander Baum

Fächer: Musik/Philosophie

Geburtsort: Frankfurt am Main

Geburtsjahr: 1986

Wohnort: Stade

Studienort: Oldenburg

Hobbys: Musik machen, lesen und Freunde treffen.

Lieblingsessen: Das lässt sich schwer auf ein einziges Gericht reduzieren. Ich mag die italienische Küche sehr. Mit Pizza oder Pasta kann man bei mir eigentlich nie was falsch machen.

Interview


Warum haben Sie sich für das Athenaeum entschieden?

„Tatsächlich habe ich mir das Athenaeum nicht selbst ausgesucht, sondern ich wurde der Schule für mein Referendariat zugeteilt. Mein erster Eindruck ist aber sehr positiv, sodass ich mich freue, hier gelandet zu sein.“

Was ist auf den ersten Eindruck das Besondere an dieser Schule?

„Zuerst ist mir direkt das schöne Gebäude aufgefallen. Das kenne ich aus meiner eigenen Schulzeit ganz anders. Besonders gefreut habe ich mich dann, wie vielen sympathischen und hilfsbereiten Menschen ich hier begegnet bin, sowohl im Kollegium als auch unter den Schülerinnen und Schülern. Das hat mir den Einstieg sehr erleichtert.“

Was finden Sie an der Schule gewöhnungsbedürftig?

„Am Anfang musste ich mich im Gebäude erst einmal zurechtfinden und habe mich in der ersten Woche auch ein paarmal verlaufen. Ansonsten sind es vor allem die vielen neuen Aufgaben, die mit dem Einstieg ins Lehrerleben verbunden sind. Da kamen zunächst ziemlich viele Informationen auf einmal zusammen, die ich erst einmal sortieren musste.“

Was mögen/stört Sie an Schülern?

„Ich mag es, wenn Schülerinnen und Schüler neugierig sind, Fragen stellen und eigene Gedanken einbringen. Gerade, wenn jemand eine Idee hat, mit der ich selbst gar nicht gerechnet habe, wird Unterricht spannend. Außerdem freue ich mich über einen freundlichen Umgang und darüber, wenn man gemeinsam lachen kann. Schwierig finde ich es, wenn Menschen respektlos miteinander umgehen oder jemand ausgelacht wird. Das ist mir am Athenaeum aber noch nicht begegnet.“

Warum möchten Sie Lehrer/in werden?

„In meiner Zeit als Geigenlehrer habe ich gemerkt, wie viel Freude mir das Unterrichten macht. Ich arbeite gerne mit Menschen zusammen und finde es schön, etwas weiterzugeben und zu erleben, wie jemand Fortschritte macht. Diese Erfahrung hat meinen Wunsch bestärkt, Lehrer zu werden.“

Wie groß ist der Arbeitsaufwand im Referendariat? Könnten Sie einen üblichen Arbeitstag von Ihnen skizzieren?

„Der Arbeitsaufwand ist momentan ziemlich hoch. Vieles ist für mich noch neu und braucht deshalb entsprechend viel Zeit. In der Regel bin ich morgens in der Schule. Danach geht es zu Hause häufig am Schreibtisch weiter: Unterricht nachbereiten, die nächsten Stunden planen und Materialien vorbereiten. An manchen Tagen kann es dabei auch 22 Uhr werden, bis ich Feierabend mache. Ich hoffe natürlich, dass mit zunehmender Erfahrung vieles etwas schneller von der Hand geht.“

Was für ein Typ Lehrer/in sind Sie oder möchten Sie sein?

„Auf einen bestimmten Typ würde ich mich gar nicht festlegen wollen. Mir ist vor allem wichtig, fair und transparent zu sein. Die Schülerinnen und Schüler sollen wissen, was ich von ihnen erwarte, und meine Entscheidungen nachvollziehen können. Gleichzeitig möchte ich jemand sein, bei dem man sich traut, Fragen zu stellen.“

Was ist ihr Lieblingsort am Athe?

„Einen festen Lieblingsort habe ich bisher noch nicht entdeckt, dafür aber schon viele schöne Ecken. Wenn ich gerade keinen Unterricht habe, bin ich meistens im Musiktrakt zu finden.“

Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?

„Momentan bleibt neben dem Referendariat noch nicht so viel Freizeit übrig. Ich denke aber, dass sich das mit etwas mehr Routine besser werden wird. Die freie Zeit nutze ich besonders gerne, um Freunde zu treffen und Musik zu machen.“

Was machen Sie, um zu entspannen?

„Ich lese sehr gerne. Nach einem langen Tag darf es aber auch einfach mal ein Film oder eine Serie sein.“

Was ist Ihr liebstes Reiseziel?

„Mich zieht es meistens dorthin, wo das Meer ist und die Sonne scheint. Es gibt so viele schöne Orte, dass ich mich kaum auf einen festlegen könnte. Ein besonderes Highlight war für mich aber die kanarische Insel Teneriffa.“

Haben Sie ein Lebensmotto?

„Ein festes Motto habe ich nicht. Ich versuche mir aber immer wieder bewusst zu machen, wie kostbar unser Leben ist. Deshalb möchte ich es möglichst gut nutzen und dabei die Dinge nicht aus dem Blick verlieren, die mir wichtig sind.“

Vervollständigen Sie bitte den folgenden Satz: „Wenn morgen die Welt unterginge, dann würde ich heute noch…

…möglichst viel Zeit mit den Menschen verbringen, die mir am Herzen liegen.“

Interview: Mieke Stross

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