Athe-aktuell: Tag der offenen Tür 2026 überzeugt im neuen Gewand
Am 13. März 2026 hat das Athenaeum mal wieder seine Türen geöffnet, um es den Schülerinnen und Schülern der aktuellen vierten Klassen zu ermöglichen, sich einen Eindruck von ihm zu machen. Der Tag der offenen Tür ist eine gute Gelegenheit für die jungen Besucher und ihre Eltern, eine weiterführende Schule kennenzulernen, die sie vielleicht in Zukunft auf ihrem Bildungsweg begleiten könnte. Für die Schüler:innen und das Kollegium des Athenaeums auf der anderen Seite ist es jedes Jahr wieder eine Möglichkeit, das Athe nach außen zu präsentieren.
Dieses Jahr wurde dies auch wieder mit großem Engagement von allen Seiten getan. Dabei lief es allerdings etwas anders ab als bisher: An diesem Tag der offenen Tür lag die Verantwortung für die Organisation erstmals bei Frau Biermann. Zu diesem Anlass haben wir ihr auch persönlich einige Fragen stellen dürfen, dazu später mehr. Entsprechend lief die Veranstaltung daher auch nicht mehr ganz genauso ab wie die letzten Jahre, denn an Konzept und Ablauf sind ein paar Änderungen vorgenommen worden.
Gestartet hat alles wie gehabt um 15:00 Uhr mit dem Einlass der Gäste, begleitet von der BigBand, die im Forum für musikalische Untermalung sorgte. Etwas später, zum Start der Veranstaltung, wurde sie abgelöst von der 8m, die die offizielle Begrüßung übernahm. Zu diesem Zeitpunkt war das Forum bereits gefüllt mit aufgeregten Schüler:innen und interessierten Eltern, die bewegte Stimmung war überall zu spüren. Herr Niestroj eröffnete den Nachmittag dann mit ein paar freundlichen Worten an die Besucher, in denen er sie an der Schule willkommen hieß und in das bevorstehende Programm einführte.
Anschließend konnte es losgehen und zunächst trennten sich die Wege von Eltern und Kindern: die jungen Schüler:innen wurden von den Scouts aus dem 11ten und 13ten Jahrgang mitgenommen, die sie auf eine Führung durch das Schulgebäude und zu ihrem Schnupperunterricht mitnehmen würden, die Eltern gingen währenddessen mit einigen Lehrkräften in verschiedene Klassenräume, um ihrerseits über das Leben und Lernen am Athenaeum informiert zu werden. Dieser Ablauf und die separaten Informationsangebote für Kinder und Eltern waren schon bekannt aus den letzten Jahren. Was sich allerdings sichtlich verändert hatte, war der Aufbau. Der kleine Markt, bestehend aus verschiedenen Stationen, die die Angebote des Athes vorstellen, hat zwar schon lange Tradition, wurde dieses Jahr aber erweitert und etwas aufgelockert, indem man ihn auf mehrere Stockwerke verteilt hat. Dabei war der Markt dieses Mal auf den Altbau beschränkt, von dem dafür fast alle Teile genutzt wurden. Dadurch war es auch möglich, eine noch größere Palette an Angeboten zu bereiten. Neben dem normalen Informationsprogramm gab es für die Eltern noch andere Austausch- und Informationsmöglichkeiten, etwa in Form eines “Elterncafés”, in dem sie unter anderem mit einem Mitglied der Schulleitung sprechen konnten oder einzelnen Räumen für die schulinternen Programme zur Förderung, Unterstützung und Beratung.
Auch der Markt selbst war etwas umfangreicher, da es für die einzelnen Stände mehr Raum gab und sie dadurch ihr eigenes Angebot besser ausspielen konnten. Dazu kam diesmal ein eigenes Stockwerk für die AGs. Besucher:innen konnten hier die Ergebnisse von etwa “Jugend forscht” oder der Vivarien-AG bestaunen oder lernen, was in der Imkerei-AG gemacht wird. Die Schüler:innen, die die Gruppen vertraten, waren sehr stolz auf diese eigene Präsentationsmöglichkeit und berichteten uns von großem Interesse an ihren Projekten.
Diese räumliche Entzerrung hatte also nicht nur praktische Auswirkungen, sondern eröffnete auch die Möglichkeit für mehr Austausch und entspannteres Verweilen an den Ständen. Die Lehrkräfte, mit denen wir gesprochen haben, begrüßten den neuen Aufbau und berichteten von gelasseneren Besuchern und intensiveren Gesprächen.
Herr Niestroj betonte in einem kurzen Gespräch die Wichtigkeit dieser Veranstaltung als Aushängeschild für unsere Schule und freute sich über das gut funktionierende Programm sowie die positive Resonanz der Gäste.
Auch wenn es weiterhin einen großen Andrang gab und viele vielleicht zunächst etwas überfordert vom Angebot waren, schien es auch bei den Gästen gut anzukommen. Die Eltern, die wir fragen konnten, lobten die interessante Aufbereitung der Informationen und die gute Organisation. Positiv erwähnt wurde auch das engagierte und motivierte Auftreten der Lehrkräfte, die sich bereit zeigten, Schlüler:innen und Eltern zu unterstützen.
Alle, die uns auf dem Flur begegneten, wirkten offen und interessiert. Die Eltern hatten viele Fragen, die unsere Lehrkräfte mit großer Freude und viel Geduld beantworteten. Interesse galt dabei vor allem den Fächern, die in der weiterführenden Schule neu dazukommen sowie den individuellen Angeboten des Athenaeums. Dass es aber für jedes Fach einen eigenen Stand mit liebevoll gestalteten Inhalten und ausführlichen Infomaterialien gab, schuf einen sehr positiven Gesamteindruck und zeigte das Engagement des Kollegium. Auch die jungen Schüler:innen zeigten große Neugier und Begeisterung, sowohl beim Erkunden des Schulgebäudes als auch bei der Teilnahme am Schnupperunterricht in den Sprachfächern und Naturwissenschaften.
Die meisten Gäste schienen an diesem Tag einen wirklich guten Eindruck mitgenommen zu haben. Diejenigen, die wir persönlich sprechen konnten, fühlten sich gut informiert und zeigten sich beeindruckt von dem Erscheinungsbild und dem umfassenden Angebot der Schule. Auch die Lehrkräfte waren sehr zufrieden und freuten sich über das große Interesse, sowie über den reibungslosen Ablauf.
Die Veranstaltung und ihr neues Konzept scheinen also ein großer Erfolg gewesen zu sein, weshalb wir uns hoffentlich in den folgenden Jahren über viele weitere Interessierte und motivierte neue Schüler:innen freuen können.
Frau Biermann ist seit diesem Jahr die neue Verantwortliche für die Organisation des Tages der offenen Tür. Uns hat interessiert, wie sie dazu gekommen ist und was ihre Idee hinter dem optimierten Konzept war.
Text und Interview von Kari Wenk
Kari Wenk: Frau Biermann, wieso haben Sie sich entschieden, jetzt die Verantwortung für den Tag der offenen Tür zu übernehmen?
Diana Biermann: „Herr Trau hat im letzten Jahr seine Funktionsstelle als Jahrgangsbeauftragter der Klassen 5 und 6 aufgegeben und seit dem 01. Januar 2026 darf ich nun all sein Aufgaben übernehmen. Dazu zählt u.a. die Gestaltung des Tages der offenen Tür.“
Was sind die bisherigen Änderungen und was erhoffen Sie sich von den neuen Ansätzen?
„Im Schuljahr 2024/2025 gab es eine von Herrn Trau initiierte Arbeitsgruppe, die sich mit der Neu- bzw. Umgestaltung beschäftigt hat und in der ich ebenfalls mitgewirkt habe. Die Ergebnisse wurden nie finalisiert oder vorgestellt. Auf Grundlage dieser Überlegungen habe ich aber nun versucht, erste Änderungen vorzunehmen, um das Schulleben am Athe in seiner Breite zu zeigen und den so genannten Marktplatz räumlich zu entzerren. Dazu fand der Tag der offenen Tür in diesem Jahr ausschließlich im A/B/C-Trakt statt, wobei jede Etage einem Thema zugeordnet war. Im Forum wurden die Kinder mit ihren Eltern musikalisch im Rahmen einer öffentlichen Probe unserer BigBand begrüßt. So konnten die Kinder, die sich für die Bläserklasse interessieren, erleben, welche Möglichkeiten ihnen das Athe bietet. In der Pausenhalle im Erdgeschoss konnte man sich über den Start in der 5. Klasse informieren, die Unterrichtsfächer und das Ganztagsangebot kennen lernen. Im A-Bau gab es außerdem Räumlichkeiten, um über die Förder- und Forderangebote und die Beratungs- und Unterstützungsangebote am Athe ins Gespräch zu kommen. In der 1. Etage konnte man sich über die Wahlmöglichkeiten in der 2. Fremdsprache, im bilingualen Geschichtsunterricht, in der Musikklasse und in den Fächern Religion und Werte und Normen informieren. In der 2. Etage präsentierten sich die naturwissenschaftlichen Fächer und naturwissenschaftlichen AGs unter der Leitung von Herrn Schneider und Herrn Carmesin.
Durch die Öffnung des gesamten Schulhauses und die Ausweitung des Programms auf alle Etagen konnten wir feststellen, dass die Eltern das Gebäude deutlich stärker „bewandert“ haben. Frau Dr. Schmidt berichtete, dass die Eltern „Schlange standen“ vor dem Chemieraum, in dem der Schnupperunterricht für die Kinder stattgefunden hat. Auch die Bibliothek war in diesem Jahr besonders gut besucht. Die Schulführungen, die zwei Schüler aus dem 11. Jahrgang angeboten haben, wurden noch nicht – wie gewünscht – angenommen, da müssen noch Feinjustierungen vorgenommen werden.“
Kari Wenk: Frau Biermann, wieso haben Sie sich entschieden, jetzt die Verantwortung für den Tag der offenen Tür zu übernehmen?
Diana Biermann: „Herr Trau hat im letzten Jahr seine Funktionsstelle als Jahrgangsbeauftragter der Klassen 5 und 6 aufgegeben und seit dem 01. Januar 2026 darf ich nun all sein Aufgaben übernehmen. Dazu zählt u.a. die Gestaltung des Tages der offenen Tür.“
Was sind die bisherigen Änderungen und was erhoffen Sie sich von den neuen Ansätzen?
„Im Schuljahr 2024/2025 gab es eine von Herrn Trau initiierte Arbeitsgruppe, die sich mit der Neu- bzw. Umgestaltung beschäftigt hat und in der ich ebenfalls mitgewirkt habe. Die Ergebnisse wurden nie finalisiert oder vorgestellt. Auf Grundlage dieser Überlegungen habe ich aber nun versucht, erste Änderungen vorzunehmen, um das Schulleben am Athe in seiner Breite zu zeigen und den so genannten Marktplatz räumlich zu entzerren. Dazu fand der Tag der offenen Tür in diesem Jahr ausschließlich im A/B/C-Trakt statt, wobei jede Etage einem Thema zugeordnet war. Im Forum wurden die Kinder mit ihren Eltern musikalisch im Rahmen einer öffentlichen Probe unserer BigBand begrüßt. So konnten die Kinder, die sich für die Bläserklasse interessieren, erleben, welche Möglichkeiten ihnen das Athe bietet. In der Pausenhalle im Erdgeschoss konnte man sich über den Start in der 5. Klasse informieren, die Unterrichtsfächer und das Ganztagsangebot kennen lernen. Im A-Bau gab es außerdem Räumlichkeiten, um über die Förder- und Forderangebote und die Beratungs- und Unterstützungsangebote am Athe ins Gespräch zu kommen. In der 1. Etage konnte man sich über die Wahlmöglichkeiten in der 2. Fremdsprache, im bilingualen Geschichtsunterricht, in der Musikklasse und in den Fächern Religion und Werte und Normen informieren. In der 2. Etage präsentierten sich die naturwissenschaftlichen Fächer und naturwissenschaftlichen AGs unter der Leitung von Herrn Schneider und Herrn Carmesin.
Durch die Öffnung des gesamten Schulhauses und die Ausweitung des Programms auf alle Etagen konnten wir feststellen, dass die Eltern das Gebäude deutlich stärker „bewandert“ haben. Frau Dr. Schmidt berichtete, dass die Eltern „Schlange standen“ vor dem Chemieraum, in dem der Schnupperunterricht für die Kinder stattgefunden hat. Auch die Bibliothek war in diesem Jahr besonders gut besucht. Die Schulführungen, die zwei Schüler aus dem 11. Jahrgang angeboten haben, wurden noch nicht – wie gewünscht – angenommen, da müssen noch Feinjustierungen vorgenommen werden.“
Was ist für die Zukunft noch geplant?
„Unter der Devise ‚Unterrichten kann jede Schule – Was macht das Athe so besonders?‘ möchte ich in Zukunft viel stärker unsere vielfältigen außerunterrichtlichen Angebote, die lebendige Schulgemeinschaft und die Angebote des Förderns und Forderns herausstellen und präsentieren.
Die Schule ist ein Lern- und Lebensort und soll als solcher wahrgenommen werden.
Eine Schule lebt von den Schüler:innen, die tagtäglich das Athe besuchen, und diese können doch am besten darüber Auskunft geben, welche Erfahrungen und Erlebnisse sie gemacht haben, welche Angebote sie gerne nutzen und was das Athe ihrer Meinung nach zu einer tollen Schule macht. Daher möchte ich die Schüler:innen noch stärker in die (Aus)-Gestaltung des Programms einbinden. Gerade die Mitwirkung als Scouts während des Schnupperunterrichts wird immer wieder positiv von den Kindern und Eltern hervorgehoben, sodass der Schnupperunterricht sich bewährt hat und ggf. noch ausgebaut werden kann. Auch die Durchführung einer Rallye oder sportliche Wettbewerbe in der Turnhalle mit den Schüler:innen wären denkbar. Daher lade ich demnächst per Mail zu einem gemeinsamen Austausch ein, in dem interessierte Lehrkräfte, Schüler:innen und Eltern über Änderungswünsche und Ideen diskutieren können.“
Vielen Dank für das Gespräch.
Sehr gerne, vielen Dank für eure ausführliche Berichterstattung über den Tag der offenen Tür.
Und hier könnt ihr das Video zum Tag der offenen Tür sehen, welches unsere Jugendreporterin Tessa Burfeind für euch erstellt hat: