Athe-nachgefragt: Wie läuft es mit der Mülltrennung?
Vor einigen Wochen wurde eine Initiative der Projektwoche in unserer Schule umgesetzt. Sämtliche Klassenräume sind mit farbigen, beklebten Mülleimern versehen worden, um die Mülltrennung zu erleichtern. Als Umweltschule ist dies unabdingbar, ebenso im Sinne der Nachhaltigkeit. Unser Jugendreporter Kari Wenk wollte nach einiger Zeit wissen, wie das System der Mülltrennung mittlerweile etabliert ist – und ob das Kollegium die Sache nachhaltig vorantreibt. Lest dazu unsere aktuelle Umfrage.
Frau Brandenburg
Jugendreporter: Achten Sie im Alltag selbst auf konsequente Mülltrennung? „Ja, im Alltag achte ich auf Mülltrennung. Zu Hause trennen wir zusätzlich noch Glas, Metall und den organischen Müll, da wir im Garten einen Komposthaufen haben.“
Ist Ihnen die neue Mülltrennung in den Klassenräumen schon aufgefallen oder vorgestellt worden?
„Sie ist mir aufgefallen und wir Lehrkräfte wurden per E-Mail informiert.“
Haben Sie schon mit ihren Schüler:innen darüber gesprochen?
„Ja, wir haben uns die Schilder der einzelnen Behälter angeschaut und geklärt, welcher Müll in welchen Behälter gehört.“
Wie wichtig finden Sie es, dass an unserer Schule der Müll richtig getrennt wird? „Sehr wichtig.“
Werden Sie in Zukunft mehr darauf achten, dass Sie selbst und andere den Müll trennen?
„Ich achte bereits konsequent auf Mülltrennung und thematisiere es, wenn nötig.“
Glauben Sie, dass die neue Initiative die gewünschte Wirkung haben wird?
„Ich hoffe sehr, dass sich alle daran halten.“
Frau Duhm-Busch
Achten Sie im Alltag selbst auf konsequente Mülltrennung?
„Ja, auf jeden Fall. Mülltrennung sollte für jeden selbstverständlich zum Alltag gehören. Eine saubere Trennung ist wichtig, damit Wertstoffe sinnvoll wiederverwertet werden können.“
Ist Ihnen die neue Mülltrennung in den Klassenräumen schon aufgefallen oder vorgestellt worden?
„Natürlich. Die verschiedenen Eimer machen die Umsetzung in den Räumen einfach und praktikabel. Ich würde mir aber wünschen, dass zum Beispiel auf dem Schulhof auch Biomüll getrennt gesammelt werden kann.“
Haben Sie schon mit ihren Schüler:innen darüber gesprochen?
„In der 5. Klasse haben wir (Frau Piechulla und ich) die Farben der Eimer natürlich erklärt. Außerdem passt das Thema sehr gut in den Biologie- und Chemieunterricht: Stoffkreisläufe, Recycling, Ressourcen, um nur ein paar Stichpunkte zu nennen.“
Wie wichtig finden Sie es, dass an unserer Schule der Müll richtig getrennt wird?
„Sehr wichtig. Schule ist ein Ort, an dem verantwortungsbewusstes Handeln eingeübt werden muss.“
Werden Sie in Zukunft mehr darauf achten, dass Sie selbst und andere den Müll trennen?
„Ich achte bereits darauf und werde auf jeden Fall weiterhin auch im Unterricht darauf achten.“
Glauben Sie, dass die neue Initiative die gewünschte Wirkung haben wird?
„Ja, wenn wir alle mitmachen, kann sie nachhaltig wirken.“
Frau Eickmann
Achten Sie im Alltag selbst auf konsequente Mülltrennung?
„Zu Hause trennen wir den Müll ziemlich konsequent, sodass tatsächlich nur recht wenig Restmüll übrigbleibt. Wenn ich unterwegs bin, versuche ich, mir das Leben nicht zu kompliziert zu machen, da landen dann häufiger mal die Bananenschale, die Gummibärchentüte und die Zeitung in ein und demselben Müll, wenn es nur einen Mülleimer gibt. Worin ich noch besser werden möchte, ist allerdings das Thema ‚Müllvermeidun‘. Denn auch wenn Recycling ein super Ansatz ist, ist der beste Müll immer noch der, den es nicht gibt. Dafür bräuchte es neben individuellen Bemühungen aber auch den politischen Wunsch, weniger Ressourcen zu verbrauchen und Anreize dafür zu schaffen, dass weniger Müll entsteht.“
Ist Ihnen die neue Mülltrennung in den Klassenräumen schon aufgefallen oder vorgestellt worden?
„Mir sind die gut beschrifteten Eimer sofort aufgefallen und wir Lehrkräfte haben auch einige Mails bekommen, in denen uns das Konzept zur Mülltrennung vorgestellt wurde.“
Haben Sie schon mit ihren Schüler:innen darüber gesprochen?
„Ich glaube, mit meinen Kursen aus dem 13. Jahrgang habe ich nicht darüber gesprochen, mit den jüngeren Klassen aber schon. Da ich derzeit keine Klassenleitung habe, waren die Gespräche immer anlassbezogen: Wo gehören die Papierhandtücher hin und wo die Süßigkeitenverpackungen (wenn jemand zum Geburtstag etwas ausgegeben hat)? Manchmal sehe ich auch, dass in einem der Mülleimer etwas liegt, was dort nicht hineingehört und spreche es an oder sortiere es einfach schnell in den richtigen Müll.“
Wie wichtig finden Sie es, dass an unserer Schule der Müll richtig getrennt wird? „Das finde ich sehr wichtig, weil es dabei im Endeffekt nicht nur um unsere Schule geht, sondern auch darum, etwas für das Leben außerhalb der Schule zu lernen und sein Bewusstsein zu schärfen.“
Werden Sie in Zukunft mehr darauf achten, dass Sie selbst und andere den Müll trennen?
„Dadurch, dass das System jetzt klarer sichtbar ist und nicht nur in die Klassenräume Einzug gehalten hat, sondern auch ins Lehrerzimmer, wird es uns allen auf jeden Fall leichter gemacht, den Müll zu trennen, der in der Schule anfällt.“
Glauben Sie, dass die neue Initiative die gewünschte Wirkung haben wird?
„Das kann ich schlecht einschätzen, fände es aber sehr wünschenswert! Es wäre bestimmt interessant, die Reinigungskräfte und die Hausmeister dazu zu befragen, denn diese sehen am Ende eines Schultages, was vom Tag in den Mülleimern so übrigbleibt – und haben den unmittelbaren Vergleich zu vorher. Insgesamt würde ich mir wünschen, dass noch mehr Müll überhaupt den Weg in einen Mülleimer findet, denn unsere Hausmeister und die Reinigungskräfte sammeln jeden Tag den Müll auf, der auf dem Fußboden, auf dem Schulhof oder im Schulgarten liegenbleibt – und ich fürchte, da kommt leider immer noch einiges zusammen… Aber auch daran lässt sich bestimmt noch etwas ändern.“
Frau Puls
Achten Sie im Alltag selbst auf konsequente Mülltrennung?
„Ja, ich trenne sehr gewissenhaft. Selbst kleinste Plastikreste werden von Papiertüten und anderen Verbundstoffen abgekratzt.“
Ist Ihnen die neue Mülltrennung in den Klassenräumen schon aufgefallen oder vorgestellt worden?
„Das Team um Herrn Ebel und Herrn Mathews hat nach der Einrichtung in den Klassenräumen die Lehrerschaft informiert. Es fällt einem aber auch sofort in die Augen, dass nun endlich wieder alle Mülleimer vorhanden sind und sie ‚narrensicher‘ beschriftet sind.“
Haben Sie schon mit ihren Schüler:innen darüber gesprochen?
„In einzelnen Klassen ja. Zumeist dann, wenn Dinge im Müll auffallen, die im falschen Eimer gelandet sind.“
Wie wichtig finden Sie es, dass an unserer Schule der Müll richtig getrennt wird?
„Absolut wichtig! Wir alle trennen (hoffentlich) gewissenhaft zu Hause unseren Müll und es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass wir dies auch in der Schule tun. Wir tragen eine Verantwortung für unsere Zukunft: There is no planet B!“
Werden Sie in Zukunft mehr darauf achten, dass Sie selbst und andere den Müll trennen?
„Auf jeden Fall! „
Glauben Sie, dass die neue Initiative die gewünschte Wirkung haben wird?
„Das hoffe ich sehr und denke, dass wir aber nur dann erfolgreich alle zum Mülltrennen bringen, wenn wir alle in die Pflicht nehmen und uns alle der Verantwortung bewusst sind. Es ist wichtig, dass wir auf richtige Trennung darauf achten und uns gegenseitig unterstützen. Falls man also mal unsicher ist, in welchen Eimer etwas gehört, ist es sinnvoll darüber höflich (!) ins Gespräch zu kommen.“
Frau Dr. Schmidt
Achten Sie im Alltag selbst auf konsequente Mülltrennung?
„Ja, ich bin da recht pingelig…“
Ist Ihnen die neue Mülltrennung in den Klassenräumen schon aufgefallen oder vorgestellt worden?
„Wir haben in der Lehrerschaft darüber gesprochen und ich finde die Initiative nötig und wichtig! Ich unterrichte ausschließlich in Fachräumen und bei uns oben im B-Trakt bei den Naturwissenschaften achten wir immer darauf, dass alle drei Mülltonnen vorhanden sind. Dosen und Einweg PE-Getränkeflaschen sammeln wir sogar aus den Tonnen (Restmüll/grüner Punkt) wieder heraus, wenn uns das auffällt, damit die wertstoffliche Verwertung gewahrt bleibt.“
Haben Sie schon mit ihren Schüler:innen darüber gesprochen?
„Ja, die Klasse 6c hat sich sogar bereit erklärt, mit einer Präsentation zum Thema ‚Müll als Wertstoff‘ andere Klassen zu besuchen und für das Thema zu sensibilisieren. Das werden wir im Lauf dieses Halbjahres machen. Eine Schülerinnengruppe aus dem Jahrgang 13 hat dazu eine tolle Präsentation erstellt (besonderer Dank gilt Oleksandra Sheremet). Im Herbst letzten Jahres haben wir hier am Athe ein ‚Upcycling- und no waste‘-Projekt mit Grundschülerinnen durchgeführt (ein Talentworkshop), für die wir diese Präsentation auch schon genutzt haben. Mein Erleben ist: Wenn man erstmal für die Thematik gewonnen wurde, sind viele Dinge eigentlich ganz leicht. Auf die Mülltrennung zu achten, aber auch Müllreduktion zu betreiben. Immer im Sinn: reduce, reuse, recycle!“
Wie wichtig finden Sie es, dass an unserer Schule der Müll richtig getrennt wird?
„Ich finde es als Teil der Umwelterziehung sehr wichtig!“
Werden Sie in Zukunft mehr darauf achten, dass Sie selbst und andere den Müll trennen?
„Logo!“
Glauben Sie, dass die neue Initiative die gewünschte Wirkung haben wird?
„Ja, das hoffe ich. Ich gehe davon aus, dass die Mülltrennung bei uns insgesamt besser laufen wird, wenn wir gemeinsam mehr darauf achten. Das beginnt mit den vollständigen Sätzen an Mülleimern in den Klassen und der Einhaltung der Trennungs-Regeln, es geht weiter mit der konsequenten Behandlung der sortierten Fraktionen bis zu den großen Müllcontainern des Athes (unserer Sammelstelle). Darüber hinaus kann aber noch mehr getan werden, gerade in Sachen Verpackungsminimierung und Müllvermeidung. Ich finde die Initiative sehr wertvoll und bin gespannt, was noch alles draus wird!“
Herr Fuhren
Achten Sie im Alltag selbst auf konsequente Mülltrennung?
„Fast immer.“
Ist Ihnen die neue Mülltrennung in den Klassenräumen schon aufgefallen oder vorgestellt worden?
„Sie ist mir aufgefallen und ich finde die Beschriftung der Mülleimer gut gelungen. Vorgestellt wurde die neue Mülltrennung meines Wissens via E-Mail.“
Haben Sie schon mit ihren Schüler:innen darüber gesprochen?
„Nicht spezifisch über die Neuerungen, allerdings mache ich die sachgerechte Entsorgung von Abfällen am Ende der Unterrichtsstunden immer mal wieder zum Thema: Ich mag es gar nicht, wenn am Stundenende noch nicht entsorgter Müll überall im Fachraum liegt. Es ist auch eine Frage des Respekts vor unseren Reinigungskräften, dass wir unseren Müll eigenverantwortlich entsorgen.“
Wie wichtig finden Sie es, dass an unserer Schule der Müll richtig getrennt wird?
„Sehr wichtig, wir haben eine gigantische Verantwortung für unsere Umwelt.“
Werden Sie in Zukunft mehr darauf achten, dass Sie selbst und andere den Müll trennen?
„Ja.“
Glauben Sie, dass die neue Initiative die gewünschte Wirkung haben wird?
„Sie wird sicherlich einen guten Beitrag dazu leisten.“
Herr Harnisch
Achten Sie im Alltag selbst auf konsequente Mülltrennung?
„Ja da achte ich schon sehr drauf. Ich trenne zum Beispiel auch beim Käsepapier die Folie vom Papier, bei der Butterverpackung entferne ich die Pappe vom Plastik und so weiter. Perfekt bin ich sicherlich auch nicht, aber ich achte sehr auf konsequente Mülltrennung.“
Ist Ihnen die neue Mülltrennung in den Klassenräumen schon aufgefallen oder vorgestellt worden?
„Die neue Mülltrennung war mir bereits vorher durch die Artikel der Planung und auch der Durchführung geplant. Außerdem habe ich SuS durch die Räume gehen sehen, die eine Bestandsaufnahme gemacht haben. Im Physiktrakt ist die Änderung sofort sichtbar gewesen, denn dort hatten wir bis dahin nur einen einzigen Mülleimer in jedem Raum plus eventuell ein Behältnis für Papiermüll. Nun sind endlich alle drei Mülleimer vorhanden.“
Haben Sie schon mit Ihren Schüler:innen darüber gesprochen?
„Ich habe bislang kein Klassengespräch darüber geführt, bin aber am Nachdenken, ob dies nicht doch sinnvoll wäre. Ich sehe tatsächlich immer mal wieder SuS, die ihren Müll einfach in irgendeinen der Eimer werfen oder habe auch schon Plastikmüll aus dem Restabfall genommen und richtig einsortiert.“
Wie wichtig finden Sie es, dass an unserer Schule der Müll richtig getrennt wird?
„Ich finde das sehr wichtig! Zum einen sollte die Mülltrennung so konsequent wie möglich an allen Orten durchgeführt werden, damit sie möglichst effektiv ist. Zum anderen sieht man ja am ‚wahllos in irgendeinen Eimer werfen‘, dass dringender Handlungsbedarf besteht, die Menschen über die korrekte Mülltrennung zu informieren. Die Schule kann dabei ihren Beitrag leisten und den SuS beibringen, wie Müll richtig getrennt wird. Für mich gilt dabei immer: Jeder einzelne kann seinen Beitrag leisten. Alleine kann man zwar nicht viel bewegen, aber die Masse ergibt sich aus allen Einzelnen.“
Werden Sie in Zukunft mehr darauf achten, dass Sie selbst und andere den Müll trennen?
Da ich bereits sehr darauf achte, werde ich dies einfach so beibehalten.
Glauben Sie, dass die neue Initiative die gewünschte Wirkung haben wird?
Das ist schwer zu sagen. Ich würde es mir auf jeden Fall wünschen. Letztendlich hilft es auf jeden Fall, da nun überhaupt überall die Möglichkeiten geschaffen wurden, den Müll zu trennen. Jeder, der dies gerne tun möchte, kann es nun endlich auch machen. Wie gesagt war es zum Beispiel im Fachbereich Physik bis dahin gar nicht möglich. Vielleicht würde auch eine halbjährliche Erinnerung an alle SuS helfen, dass Müll besser getrennt wird. Die Initiative begrüße ich auf jeden Fall sehr!“
Herr Dr. Pape
Achten Sie im Alltag selbst auf konsequente Mülltrennung?
„Ja, das tun bei uns tatsächlich alle in der Familie. Wir haben das Glück, dass wir in einem Haus mit Garten wohnen und haben dementsprechend auch einen Komposthaufen, der stetig wächst und jedes Jahr als Düngerspender dient. Ansonsten trennen wir so gut es geht, auch wenn manchmal nicht hundertprozentig klar ist, was wohin gehört. Allerdings produzieren wir für meinen Geschmack noch zu viel Plastikmüll (fast alles Verpackungen…).“
Ist Ihnen die neue Mülltrennung in den Klassenräumen schon aufgefallen oder vorgestellt worden?
„Frau Oertelt und ich haben seit dem Sommer eine 5. Klasse als gemeinsame Klassenleitung und haben mit den Schülerinnen und Schülern direkt am Anfang die drei Mülleimer thematisiert. Ich glaube, das klappt schon ziemlich gut, der Papiermüll wird sogar selbständig von den Schülern:innen geleert. Bei den anderen beiden Eimern gibt es aber manchmal Unklarheiten, was wo hineingehört.“
Haben Sie schon mit Ihren Schüler:innen darüber gesprochen?
„Wie ich schon bei der zweiten Frage gesagt habe. In der Chemie ist das außerdem bei jedem Experiment Thema, zum Teil aufgrund der eingesetzten Chemikalien natürlich sehr speziell.“
Wie wichtig finden Sie es, dass an unserer Schule der Müll richtig getrennt wird?
„Tatsächlich halte ich die Mülltrennung für sehr wichtig. Die Ressourcen auf diesem Planeten sind insgesamt begrenzt und die Meere auch jetzt schon viel zu sehr zugemüllt. Alles, was dem entgegenwirkt kann für die Gesellschaft nur vorteilhaft sein, zumal der Aufwand für den Einzelnen wirklich sehr überschaubar ist. Ein Freund von mir hat allerdings eine Weile im Bereich der Entsorgung gearbeitet und seine Meinung war, es sei am besten oder einfachsten, alles sauber und kontrolliert zu verbrennen und die dabei freiwerdende Energie zu nutzen, anstatt Öl oder sonstige Treibstoffe zu verfeuern. Ich fände einen konkreten, bis zum Ende durchgerechneten Vergleich hier wirklich mal interessant. Energetisch mag das eventuell funktionieren, ressourcenschonend klingt es für mich aber nicht.“
Werden Sie in Zukunft mehr darauf achten, dass Sie selbst und andere den Müll trennen?
„Ich bin tatsächlich selbst in einem Haushalt groß geworden, in dem immer schon so gut es ging getrennt entsorgt wurde, von daher ist das bei mir ziemlich tief verankert. In der Schule bekomme ich regelmäßig Nachfragen, was wohin gehört, gerade nach Experimenten, da geht es ja auch nicht nur um Chemikalien.“
Glauben Sie, dass die neue Initiative die gewünschte Wirkung haben wird?
„Ich hoffe es sehr und denke, dass wir hier auf einem guten Weg sind. Hilfreich fände ich eventuell noch einmal eine möglichst einfache, zugängliche Anleitung für die ‚schwierigen Fälle‘: Wie kann ich zum Beispiel entscheiden, ob etwas nur aus Papier besteht und ins Altpapier gehört oder ob da doch irgendwo Folie eingearbeitet ist? Was ist mit den verschiedenen Kunststoffsorten? Alles Gelber Sack? Ich glaube, da ist nicht für jeden (auch Erwachsene!) immer klar, was letztlich wohin gehört. Auch außerhalb der Schule sehe ich da noch Potenzial. Gerade insofern halte ich es aber für sehr wichtig, das Thema Müll in der Schule anzusprechen und vor allem auch konkret zu handeln.“
von Kari Wenk
Und hier lest ihr noch einmal den Artikel zur Mülltrennung: https://athenaeum-stade.de/athe-aktuell-kleine-handgriffe-grosse-wirkung-muelltrennung-leicht-gemacht/