Athe-Rückspiegel: Vom Landessieg zum Junior.ING-Bundesfinale in Berlin
In diesem Schuljahr habe ich mit meinem Modell „The Wave“ am Junior.ING‑Schülerwettbewerb (alle Infos zu diesem Wettbewerb gibt es hier: (https://www.junioring.ingenieure.de/site/index) teilgenommen und plötzlich war alles viel größer, als ich es mir am Anfang vorgestellt hatte. Nachdem ich auf Landesebene den 1. Platz erreicht hatte, wurde mein Projekt in mehreren Zeitungen vorgestellt. Das war ein ziemlich ungewohntes Gefühl: Auf einmal haben Leute aus meiner Schule, aus Stade und sogar aus anderen Orten über mein Modell gesprochen. Ich wurde auf den Artikel angesprochen, manche haben mir gratuliert, andere wollten wissen, wie ich mir das überlegt und genau gebaut habe.
Durch den Landessieg durfte ich dann zum Bundesfinale nach Berlin fahren. Die Anreise war allerdings alles andere als entspannt. Wegen Problemen bei der Bahn hat sich die Fahrt ziemlich gezogen und ich war froh, als ich endlich im Deutschen Technikmuseum angekommen bin. Dort fand die Bundesveranstaltung statt und die Atmosphäre war beeindruckend: viele Modelle, viele Teams, viel Technik und eine Jury, die genau hinschaut.
Im Wettbewerb selbst traten 32 Teams aus ganz Deutschland gegeneinander an, die Sieger eines jeden Bundeslandes. Die Modelle wurden auf Stabilität, Konstruktion und Design geprüft. Auch wenn es am Ende „nur“ für den 4. Platz gereicht hat, war der Tag in Berlin für mich ein echtes Highlight. Ich habe viele kreative Ideen gesehen, neue Leute kennengelernt und einen guten Eindruck davon bekommen, wie anspruchsvoll solche Wettbewerbe auf Bundesebene sind.
Spannend ist auch, dass das Thema für das nächste Jahr bereits feststeht: Einen Skywalk bauen. Ich habe schon erste Ideen und plane bereits, wie ich das umsetzen könnte. Vielleicht motiviert das auch mehr Schülerinnen und Schüler vom Athenaeum, beim nächsten Wettbewerb mitzumachen. Es lohnt sich auf jeden Fall, nicht nur wegen der Platzierung und den Preisgeldern, sondern wegen der vielen Erfahrungen, die man sammeln kann.
Gastbeitrag von Jasper Gröne