Neu am Athe: Markus Paul
Steckbrief
Name: Markus Paul
Fächer: Deutsch/Philosophie (WuN)
Geburtsort: Hannover
Geburtsjahr: 30.11.1997
Familienstand: ledig
Wohnort: Stade
Hobbys: Squash/Badminton/Fitness, Freunde treffen.
Lieblingsessen: Lasagne
Lieblingsgetränk: Fanta Exotic (kalt)
Lieblingstier: Katze
Lieblingsverein: Manchester City (allerdings bin ich nicht wirklich mit der Politik bezüglich des Scheichs als Geldquelle einverstanden. Aber wie das so ist mit einem Club, dessen Fan man seit Kindheitstagen ist, bleibe ich dennoch immer City-Fan)
Zwei Referendare haben zu Beginn des Schuljahres am Athenaeum ihre Arbeit aufgenommen. Einer von ihnen ist Markus Paul – und dieser wird euch im Folgenden näher vorgestellt. Herr Paul wurde zum Referendariat dem Landkreis Stade und unserer Schule zugeteilt. Darüber freute er sich sehr, denn nachdem er die Websites der Schulen in Stade verglich, hinterließ unsere bereits einen bleibenden Eindruck bei ihm. Eingelebt habe er sich sehr schnell, denn das Kollegium sei nett und die Stadt Stade „klein, aber fein“. Sein erster Eindruck von der Schule war, dass sie „ziemlich groß“ ist. Sich daran zu gewöhnen und sich zurechtzufinden, dauerte erst einmal einige Tage, meinte er. Das können wir sicher alle nachvollziehen, wenn wir so an unsere ersten Tage an der Schule zurückdenken. Sein Fächer sind Philosophie (ähnlich zu Werte & Normen bei uns in Niedersachsen) und Deutsch. Auf meine Frage nach dem Grund seiner Fächerwahl antwortete er, Deutsch gefalle ihm, weil er gerne lese und ihn das Regelsystem und die Grammatik interessiere. In Bezug auf Werte & Normen lautet seine Antwort: „Darüber könnte ich jetzt 200 Seiten erzählen. Kurzgesagt: Philosophie einfach unglaublich interessant, wenn man die Inhalte richtig verwerten und verstehen kann.“ Laut Herrn Paul ist es ,,ziemlich unmöglich, nicht das Weltbild verändernde Erfahrungen zu machen, wenn man sich vertiefend damit beschäftigt.“ In Werte & Normen lernt man über „unlogische Konklusionen oder klassische Fehlschlüsse“, und dementsprechend, wie man diese erkennt. Ein Thema, was auch im Leben nützlich sein kann. Tatsächlich ist die Philosophie ein wichtiger Grund dafür, dass er Lehrer werden möchte. Zu seiner Schulzeit sei er im Philosophieunterricht aufgegangen und wollte es um jeden Preis studieren. „Ich bin am Humboldtgymnasium in Hannover zur Schule gegangen und habe die Zeit positiv in Erinnerung. Vor allem, weil ich eine herausragende Philosophielehrerin hatte, die meinen Berufswunsch festgefahren und geprägt hat. Der Unterricht war so interessant und leidenschaftlich gestaltet, dass jedes andere Fach in den Schatten gestellt wurde“, blickt Paul zurück. Da ihn die Forschung nicht so sehr überzeugte, entschied er sich schlussendlich, Philosophie auf Lehramt in Hannover an der Leibniz Universität zu studieren. Der Umgang mit Menschen und die Entwicklung der SchülerInnen zu beobachten, gefalle ihm ebenfalls sehr. Das Lernen sieht er als Entwicklungskurve, weshalb er viel Geduld für seine SchülerInnen habe. Nur für Mobbing, dafür habe er keine Toleranz, sagte er. Er möchte der Typ Lehrer werden, der mit „fachlicher Leidenschaft, Humor und Lockerheit verbunden mit Zielstrebigkeit“ unterrichtet. Sein Vorbild sei eine Lehrkraft aus seiner Schulzeit und sein Ziel sei es, den SchülernInnen einen positive Lernerfahrung zu ermöglichen. Herr Paul hofft, dass ihm das Referendariat dabei hilft, „seinen Einstig in den Beruf zu ebnen“ und er eine „gute und produktive Zeit mit seinen Lerngruppen“ haben wird. Info für alle, die nicht wissen, was das Referendariat eigentlich ist: Nach fünf Jahren Studium mit Bachelor und Master folgen eineinhalb Jahre Praxis an der Schule mit eigenem Unterricht, Hospitationen und Seminaren -am Ende wird es mit dem zweiten Staatsexamen abgeschlossen., sofern man die Abschlussprüfung besteht. „Die Ausbildung zur Lehrkraft ist damit insgesamt sehr lang und nicht zu unterschätzen“ gibt Herr Paul einen Einblick in seine persönliche Situation. Für die Zeit nach dem Abschluss seines Referendariats hat er auch schon einen Wunsch. Und zwar den, hier an der Schule bleiben zu können, worüber wir uns natürlich auch sehr freuen würden. Denn junge, engagierte Lehrer werden immer gebraucht. Ein letzter Rat, den er uns Schülern auf den Weg gibt, lautet: „Nicht alles glauben, was man liest und hört. Kritisch denken, sich selbst reflektieren und dabei einen Fokus darauf legen, Gutes in der Welt bewirken zu wollen.“ Wir freuen uns, dass Sie ihren Weg zu uns ans Athe gefunden haben und wollen Sie hiermit noch einmal ganz herzlich willkommen heißen!
von Tessa Burfeind